Ein Wachturm ohne Einrichtung ist nur eine Hülle. Im Sommer 2025 zogen Möbel, Waffen und Vorräte ein – und mit ihnen die ersten Fehler.
11.07.25
Eingerichtet in Low-Poly
In den letzten Wochen habe ich den Wachturm verbessert, mit Möbeln ausgestattet und die Umgebung bereichert. Um Zeit zu sparen, kaufte ich die meisten Möbel als fertige 3D-Assets. Die Mühle, den Kochplatz und die Betten modellierte ich selbst – nach Fotos von Rekonstruktionen. Low-Poly-Modelle und flächige Texturen verbessern die Performance und verkürzen die Ladezeit.
Zwischenstand
Der eingerichtete erste Stock des Wachturms.
21.07.25
Der Blick des Archäologen
Die erste Version schickte ich an Urs Leuzinger. Seine Rückmeldung kam rasch und war sehr konkret:
– Das mittelalterliche Schwert im Bottich entfernen.
– Pfeilbögen ungespannt an die Wand hängen.
– Gladii mit Schwertgurt ordentlich anbringen.
– Nur ovale oder runde spätantike Schilde verwenden.
– Strohrahmen statt Matratzen, inspiriert von Albert Ankers «Kantonnement».
Vergleich
Juli 2025
April 2026
Die Waffenwand vor und nach der Überarbeitung: ovale Schilde, aufgehängte Bögen.
30.07.25
Licht und Schatten
Wand und Boden wirkten zu realistisch neben den Low-Poly-Objekten. Ich vereinfachte die Texturen in Photoshop und Illustrator – weniger Details, reduzierte Farben. Dazu modellierte ich Laternen und setzte in three.js Kugellichter an ihre Positionen. Das Spiel aus Licht und Schatten bringt sofort mehr Atmosphäre in die Szene.
Vergleich
Juli 2025
April 2026
Die Kochstelle im ersten Stock vor und nach der Überarbeitung.
Vergleich
Juli 2025
April 2026
Auch bei den Vorräten wurden Texturen und Licht angepasst.
Experiment
Das Licht einer Laterne im zweiten Stock.