Bevor ich eine Geschichte erzählen konnte, musste ich wissen, was man über den Schaaren überhaupt weiss. Die Spurensuche führte mich ins Archiv, zu einem Geschichtsvermittler und mit dem Aufnahmegerät an den Rhein.
14.02.25
Im Amt für Archäologie
Im Amt für Archäologie des Kantons Thurgau traf ich meinen Projektpartner Urs Leuzinger. Ich durfte mich in die interne Datenablage einloggen und sammelte Texte und Bilder zum Schaaren. Für ältere Quellen musste ich Ordner durchblättern – nicht alles ist digitalisiert.
Recherche
Die Fundamente sind real: freigelegte Mauern eines Wachturms im Schaaren. Die Figuren der Geschichte hingegen sind erfunden.
11.03.25
Treffen mit Urban Schertenleib
Urban Schertenleib ist Vizepräsident des Trägervereins Rheinkastell und ehemaliger Geschichtslehrer an der Kantonsschule Frauenfeld. Der Verein vermittelt die Vergangenheit des Schaaren. Es war spannend, ihm zuzuhören – danach war ich aber unsicher, ob diese Informationsflut nicht zu viel für mein Projekt ist. Zwei Tage später entschied ich mich, nur noch die Römerzeit zu erzählen.
April 2025
Eine Zeichnung als Grundlage
Die wichtigste Quelle für die Rekonstruktion wurde eine Illustration von Jakob Näf vom Amt für Archäologie. Sie zeigt den Wachturm so, wie ihn die Grabungsberichte nahelegen – mit geschätzter Höhe, Mauerdicke und Grösse. Mehr dazu im Beitrag «Ein Wachturm entsteht».
06.11.25
Expedition Schaaren
Im November war ich selbst im Schaaren unterwegs. Ich machte Fotos für kleinere visuelle Anpassungen und nahm Geräusche vom Rhein für das Scrollytelling auf. Was ich dabei hörte – oder eben nicht –, steht im Beitrag «Der Rhein ist leiser als gedacht».
Recherche
Feldweg
Wald
Unterwegs im Schaaren im November 2025: neblige Felder und kahler Wald.
Behind-the-Scenes
Aus Karten und Fotos entsteht eine gezeichnete Geländetextur des Schaaren mit dem Rhein.