Die Geschichte

Am Rande des Imperiums

377 n. Chr. schützen römische Soldaten die Grenze am Rhein. Einer von ihnen ist Gaius – und du siehst die Welt durch seine Augen.

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Die Handlung

Vier Szenen, ein Prolog, ein Epilog

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Prolog

Wo und wann sind wir? Eine Karte führt vom Römischen Reich bis zu den Wachtürmen im Schaaren.

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Online

Szene 1 – Der Auftrag

Gaius erwacht erschöpft von der Nachtwache. Optio Flavius schickt ihn und Arbogast zum Entladen an den Steg. Doch Arbogast wirkt seltsam abwesend.

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Dezember 2026

Szene 2 – Warten am Steg

Am Rhein vertraut sich Arbogast seinem Freund an: Seine alamannischen Verwandten jenseits des Flusses sind in Not.

Februar 2027

Szene 3 – Fracht ausladen

Das Versorgungsschiff aus Tasgetium legt an. Im Turmkeller erfährt Gaius, was Arbogast wirklich bedrückt.

April 2027

Szene 4 – Nachdenkliche Schifffahrt

Auf dem Weg zum nächsten Turm ist der Rhein ruhig – die Stimmung nicht. Am Ende bleibt eine Frage an dich: Was würdest du tun?

April 2027

Epilog

Eine interaktive Karte spult durch die Jahrhunderte und zeigt den Schaaren als Grenzort – von den Römern bis zum Zweiten Weltkrieg.

Die Figuren

Wer dir im Wachturm begegnet

Gaius Marcellus

Junger Rekrut und Sohn eines Veteranen. Er träumt vom Ruhm auf dem Schlachtfeld und ist im stinklangweiligen Wachdienst gelandet. Du erlebst die Geschichte aus seiner Sicht.

Arbogast

Gaius ' bester Freund. Sie sind im selben Vicus aufgewachsen. Arbogasts Eltern waren Alamannen. Sein Vater erhielt nach dem Dienst im römischen Militär ein Stück Land in der Provinz Maxima Sequanorum.

Optio Flavius

Der strenge Vorgesetzte im Turm. Ursprünglich stammt er aus dem Süden des Reichs. Von dem sumpfigen Ödland oder den Barbaren aus dem Norden hält er nicht besonders viel.

Der Schauplatz

Der Schaaren am Rhein

Im Naturschutzgebiet Schaaren bei Diessenhofen, im äussersten Zipfel des Kantons Thurgau, fanden Archäolog:innen die Fundamente von vier spätrömischen Wachtürmen. Um 370 n. Chr. erbaut, verstärkten sie die Grenze des Römischen Reichs. Im Gelände ist heute nichts mehr davon zu sehen.

Der Schaaren blieb über Jahrhunderte ein Grenzort: 1799 errichteten österreichische Truppen hier Schanzen, im Zweiten Weltkrieg baute die Schweizer Armee Bunker. Spuren davon findest du auf dem archäologisch-historischen Lehrpfad des Vereins Rheinkastell.

Erfundene Figuren, echte Geschichte

Gaius, Arbogast und Flavius sind fiktiv. Schauplatz, Ausrüstung, Alltag und Zeitgeschehen folgen dem aktuellen Forschungsstand. PD Dr. habil. Urs Leuzinger vom Amt für Archäologie Thurgau begleitet das Projekt fachlich und prüft die Inhalte.

Fahrplan

So geht es weiter

Juni 2026

Prolog und Szene 1 an der Diplomausstellung der ZHdK

Als Nächstes Dezember 2026

Szene 2 – Warten am Steg

Februar 2027

Szene 3 – Fracht ausladen

April 2027

Szene 4 und Epilog

Mitte 2027

Ausstellung im Museum für Archäologie Thurgau

9. Nov. 2027

Vortrag «Archäologische Delikatessen»

Das Format

Warum Scrollytelling?

Weder Game noch Film, sondern etwas dazwischen: Die Geschichte entfaltet sich, während du scrollst.

Dein Tempo

Du scrollst selbst und bestimmst, wie schnell es weitergeht.

Bild, Text und Ton

3D-Szenen, kurze Texte und Geräusche aus dem Wachturm wirken zusammen.

Immer dabei

Auf dem Smartphone, am Computer – und vor Ort im Schaaren.

Smartphone-Ansicht des Scrollytellings: Blick aus dem Turmfenster auf den Rhein, oben ein kurzer Erzähltext.
Porträt von Sharon Rieser, Autorin von Riparienses Milites.

Die Autorin

Sharon Rieser

Multimedia-Produzentin mit Master in Design, Knowledge Visualization (ZHdK).

Sie setzt Riparienses Milites selbst um – von der Geschichte über die 3D-Welt bis zur Programmierung. Das Projekt entstand als Masterarbeit und wurde für den Förderpreis Design nominiert.

Jetzt erleben →